Die Schweizer Hotellerie verzeichnet im Februar 2026 weiteres Wachstum
Nach Daten, die Bluewin auf Basis von Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) berichtet, verzeichnete die Schweizer Hotellerie im Februar 2026 erneut mehr Logiernächte…
Die Schweizer Hotellerie verzeichnet im Februar 2026 weiteres Wachstum
Die Logiernächte nehmen zu, da die inländische und internationale Nachfrage stark bleibt
VERÖFFENTLICHT 27. März 2026
Stetiges Wachstum bei den Logiernächten
Nach Daten, die Bluewin auf Basis von Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) berichtet, verzeichnete die Schweizer Hotellerie im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat erneut mehr Logiernächte. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 2,1 % und bestätigt damit, dass sich der positive Trend der vergangenen Monate fortsetzt.
Inländische und ausländische Gäste treiben die Nachfrage
Getragen wurde das Wachstum sowohl von inländischen als auch von internationalen Reisenden, die beide zum Gesamtanstieg beitrugen. Die Nachfrage von Schweizer Gästen stieg um 2,1 %, die Logiernächte ausländischer Gäste nahmen um 2,0 % zu,
was auf eine ausgewogene Erholung über die verschiedenen Besuchergruppen hinweg hindeutet. Das zeigt, dass die touristische Nachfrage breit abgestützt und stabil bleibt, statt sich auf eine einzelne Wachstumsquelle zu stützen.
Gemischte Entwicklungen in den europäischen Märkten
Innerhalb Europas entwickelten sich die Gästezahlen je nach Herkunftsland sehr unterschiedlich. Während die Nachfrage aus europäischen Ländern insgesamt moderat zunahm, schnitten einzelne Märkte besonders stark ab. Die Logiernächte deutscher Gäste stiegen deutlich, während die Buchungen aus Ländern wie Frankreich und dem Vereinigten Königreich zurückgingen.
Diese Unterschiede verdeutlichen die ungleichmäßige Erholung der Reiseströme innerhalb Europas.
Gegensätzliche Trends in den globalen Reiseströmen
Auch außerhalb Europas fiel die Entwicklung gemischt aus. Die Nachfrage aus asiatischen Märkten ging insgesamt zurück, trotz eines kräftigen Anstiegs der Gäste aus China. Dieses Wachstum reichte jedoch nicht aus, um die deutlichen Rückgänge aus anderen Regionen, darunter die Golfstaaten und Indien, auszugleichen. Zugleich verzeichnete der amerikanische Markt einen bemerkenswerten Zuwachs, mit kräftigem Wachstum der Logiernächte, insbesondere aus den Vereinigten Staaten.
Die touristische Nachfrage bleibt auf hohem Niveau
Trotz dieser regionalen Unterschiede bleibt das Nachfrageniveau in der Schweizer Hotellerie insgesamt hoch. Der weitere Anstieg der Logiernächte folgt auf ein Rekordjahr 2025, in dem die Branche die höchste Zahl an Jahresübernachtungen erreichte. Die Daten deuten darauf hin, dass die Schweiz für inländische wie internationale Gäste weiterhin ein attraktives Reiseziel ist.
Der positive Trend aus dem Januar setzt sich fort
Die Februarzahlen bauen auf einem starken Jahresauftakt auf, denn bereits im Januar waren mehr Logiernächte als im Vorjahr verzeichnet worden. Das zeigt, dass der Aufwärtstrend nicht auf einen einzelnen Monat beschränkt ist, sondern eine breitere Entwicklung im Tourismussektor widerspiegelt.
Die endgültigen Zahlen stehen noch aus
Die derzeit verfügbaren Daten beruhen auf einer aktualisierten Schätzung; endgültige und detaillierte Zahlen werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Sie werden ein klareres Bild des gesamten Umfangs der Tourismusaktivität im Februar liefern und eine genauere Analyse der Branchentrends ermöglichen.
Ausblick: stabiles Wachstum mit regionalen Unterschieden
Mit Blick nach vorn scheint sich die Schweizer Hotellerie auf einem stabilen Wachstumspfad zu befinden, gestützt von starker Nachfrage und anhaltendem internationalem Interesse. Die Unterschiede zwischen den regionalen Märkten deuten jedoch darauf hin, dass die künftige Entwicklung uneinheitlich bleiben könnte. Die Daten zeichnen insgesamt einen positiven Ausblick, der jedoch von sich verändernden globalen Reisemustern und Nachfragestrukturen geprägt wird.
Quelle: reformbusiness.com